Der Ennerthof

 

 

Seit 1535 gibt es den landwirtschaftlichen Betrieb Schulte-Stiefermann in Wennigloh, der zurzeit von Roland und Lena Schulte-Stiefermann bewirtschaftet wird. Bis Frühjahr 2016 waren 50 Milchkühe plus Nachzucht auf dem Ennerthof zu Hause. Da aufgrund des Milchpreisverfalls, keine rentabele Produktion mehr möglich war, mussten die Milchkühe einer Mutterkuhherde weichen. Ausserdem haben wir uns dazu entschlossen einen Pferde-Offenstall anzubieten.

Die Alpakas befinden sich seit 2011 bei uns auf dem Hof. Seit 2012 bieten wir mit ihnen Programm an.

Seit Sommer 2016 sind 2 Shetlandponys, Rocky und Juppi bei uns , die unser Programm ergänzen.

 

 

 

Lena:

Hauptberuflich bin ich Logopädin, weshalb ich in meiner Freizeit den Kontakt zu Tieren als Ausgleich zur Arbeit mit Menschen besonders schätze. Bei dem täglichen Umgang mit unseren Alpakas kann ich gut abschalten.

Roland:

Als Landwirt führe ich den Ennerthof. Mich haben die Alpakas sofort fasziniert. Ich konnte mir gut vorstellen, diese Tiere hier bei uns auf dem Ennerthof zu halten.





Als wir uns 2011 einmal Alpakas in natura anschauten, war es um uns geschehen und wir beschlossen: solche Tiere möchten wir auch. Gesagt, getan, wir begannen eine Wiese einzuzäunen und im Mai 2011 haben wir uns dann die ersten 2 Alpakas gekauft. Wir waren bald schon vom neugierigen Wesen dieser Tiere fasziniert. Nachdem wir uns etwas im Zehennägelschneiden und sogar im Scheren dieser Tiere geübt hatten, war uns klar, mit diesen Tieren möchten wir noch mehr machen.

Nachdem wir uns mehr und mehr mit diesen, für das Sauerland doch sehr exotischen, Tieren auseinandergesetzt haben, sind wir irgendwann im Internet auf einen Alpaka-Kurs gestoßen. Das klang interessant und prompt war die Anmeldung ausgefüllt. Im Juni 2012 besuchte Lena den Kurs Camelidynamics, um ein paar Tipps zum Handling der Alpakas zu bekommen und hat schnell gemerkt, wie gut die Alpakas das umsetzten. Mit dieser Methode sind unsere Alpakas halfterführig und ohne Kraftaufwand steuerbar. Anfangs war das sicherlich ein interessanter Anblick, als die ersten Übungstouren durch unser sonst so ruhiges Bergdörfchen liefen. Aber mittlerweile haben sich sowohl Menschen als auch Tiere daran gewöhnt.